Die trügerische Sicherheit

Voraussichtliche Lesezeit des Artikels: 3 Minuten
Der Flughafen Hamburg

„Kontraste“ hat veröffentlicht, dass die Sicherheit an einigen deutschen Flughäfen wie Hamburg, Stuttgart, Dresden, Hannover und Berlin Tegel, also die Flughäfen, die das Sicherheitssystem „Legic Prime“ der Schweizer Firma Legic einsetzen, nichts weiter ist als eine Farce.

Der Chaos Computerclub hat nachgewiesen, wie einfach es ist, direkt auf das Rollfeld und dann in ein Flugzeug zu gelangen. Man hat einfach das Chiplesegerät nachgebaut, welches die Ausweise der Mitarbeiter überprüft. Nun konnten die Experten des Chaos Comuterclubs problemlos die Ausweise der Mitarbeiter auslesen, die dort vorhandenen Daten speichern und mit einem angeblich echten Ausweis Bereiche betreten, die ausschließlich Flughafenpersonal zugänglich sein sollten. Warum geht das so einfach? Die Daten sind nicht verschlüsselt, sondern werden im Klartext übertragen.

Hier der Bericht des ARD-Magazins  Kontraste:

Dieses Vorgaukeln trügerischer Sicherheit hat Methode. Man bauscht Einzelfälle zu Gefahren für die Sicherheit aller auf, um mehr oder weniger schleichend immer mehr Überwachungsstaat zu installieren. Dass es dabei gar nicht um Sicherheit geht, zeigt nicht nur dieser Fall an deutschen Flughäfen.

Auch im Kleinen erfindet man eine trügerische Sicherheit, die sich nur durch weitere Verbote, weitere Gängelung und weitere Einschränkungen realisieren ließe. Dass diese „Sicherheit“ in den allermeisten Fällen nichts weiter ist als Lügen und/oder aufgebauschte Einzelfälle, ist ja nichts Neues.

Erst kürzlich hat uns die WHO wieder einmal vorgemacht, wie das funktioniert. Man nehme einen relativ harmlosen Grippevirus, gebe ihm einen abschreckenden Namen wie „Schweinegrippe“, ändere die Vorgaben was eine Pandemie ist, lanciere bezahlte „Studien“ in den Mainstream-Medien und schon kann man Millionenumsätze mit irgendwelchen Grippemitteln machen. Und kaum jemand beschwert sich, dass es Meldepflichten gibt, denn es geht ja angeblich um unsere Sicherheit.

Dass die Schweinegrippe eine eher harmlose Grippe ist, ist ja mittlerweile bekannt. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die „Ziegengrippe“ plötzlich wieder kein Thema ist. Man lässt Gras über die Sache wachsen aber spätestens nächstes Jahr im Herbst kann man ja wieder eine neue Grippe ausgraben und Panik erzeugen.

Begleitet wird das Ganze meist durch bezahlte oder unbezahlte Helfershelfer, die in Foren, Diskussionsgruppen oder im persönlichen Umfeld Schauermärchen verbreiten. Hat man doch durch Umfragen herausgefunden, dass Berichte und Erzählungen von Freunden und Bekannten am ehesten geglaubt werden.

Michael Moore hat in seinem Film „Bowling for Columbine“ ausgeführt, wie das mit der Angst funktioniert. Ängstliche Menschen kann man leichter mit trügerischen Versprechen nach Sicherheit manipulieren.

Wer sich jetzt denkt, „das kenne ich doch vom Rauchverbot“, hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Man hat die Passivrauchlüge erfunden, um den Menschen Angst zu machen. Dann hat man ihnen eine trügerische Sicherheit versprochen: Rauchverbote.

Dass Passivrauch für das Ausbrechen von Krebserkrankungen statistisch gesehen so gut wie keine Rolle spielt, ist dabei nebensächlich. Hauptsache man wiederholt es oft genug und verbreitet es in den Mainstream-Medien. Wichtig ist es, den Menschen Angst einzujagen. Dann akzeptieren Sie Verbote, Einschränkungen und Gängelungen. Man redet ihnen ein, jetzt sicher zu sein. So sicher wie die Reisenden, die vom Flughafen Hamburg aus starten.

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