Richard Rigan – der „Elvis von Schwabing“

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Richard Rigan ist eine Schwabinger Legende. Der Sänger, Entertainer und Autor feierte vor einigen Jahren sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und wenn er mit seinem Pianisten Christopher Rockingham auftritt, ist Stimmung garantiert. Ich habe ihn zweimal in der „Rheinpfalz“ gesehen, einem urigen Lokal, wo die Zeit stehen geblieben ist. Statt Smoothies trinkt man ein Bier, und statt zwei Salatblättern, etwas Dinkel und einer veganen Soße drumherum gibts Schnitzel mit Kartoffelsalat zum Essen.

Von 1978 bis 1986 betrieb Rigan seinen eigenen Club – den Rigan Club in der Herzogstraße in München-Schwabing, einige Jahre gab es auch eine „Zweigstelle“ in Dachau. Dort spielten, neben Rigan selbst, Größen der damaligen Rockszene: The Searchers, The Marmalade oder auch Nina Hagen. Sogar Paul Breitner setzte sich einen Abend lang ans Schlagzeug.

Rigan ist er selbst geblieben. Er lässt sich weder verbiegen, noch den Mund verbieten. Er sagt was er denkt und das ist heute in dieser durchchoreographierten, von Beratern steril gemachten Zeit selten geworden. Vielleicht sind deshalb seine Auftritte so ein Erlebnis. Denn auch wenn er nur noch wenige Lieder von Elvis Presley singt – er ist und bleibt der „Elvis von Schwabing“.

Bilder von Rigans Auftritt in der Rheinpfalz
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