Was wäre, wenn die DDR sich die BRD einverleibt hätte

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 16 Minuten
Disclaimer: Nicht alles in dieser Satire entspricht der Unwahrheit.
Der Trabant, liebevoll auch „Plastikbomber“ oder „Trabi“ genannt

Stellen wir uns vor, die DDR würde es noch geben. Mehr noch, die DDR hätte sich die Bundesrepublik einverleibt. Wie würde dann unser Leben heute aussehen? Sehr viel würde sich gar nicht ändern.

Die große, besonders bei Kindern äußerst beliebte Staatsratsvorsitzende, Angela Merkel, war durch einen Putsch an die Macht gekommen. In der Volkskammer hatte sie ihrer Partei, die CDUD oder Ost-CDU, so lange von ihrer Alternativlosigkeit erzählt, bis es auch der letzte Parteisoldat geglaubt hatte. Ja, sie schaffte sogar das Kunststück, die SED davon zu überzeugen, dass sie marxistischer als die SED und grüner als die Grünen war.

Während eines Mittagessens, es gab Broiler mit Kartoffelsalat, überzeugte sie den ehemaligen Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker davon, dass es für ihn besser sei, freiwillig zurück zu treten. Sie versprach ihm dafür einen gut dotierten Posten im VEB Kombinat Chemische Werke „Walter Ulbricht“ in Leuna. Honecker, der erkannt hatte, dass Merkel alle Chefs der Blockparteien, sowie die Medien und die meisten Kunst- und Kulturschaffenden auf ihre Seite gebracht hatte, stimmte unter der Bedingung zu, dass er, Honecker, noch die Feier „50 Jahre DDR“ ausrichten durfte.

Alles war perfekt inszeniert. Eine Woche nach den Feierlichkeiten zu „50 Jahre DDR“ trat Honecker aus „persönlichen Gründen“ zurück und schlug als seine Nachfolgerin Angela Merkel vor. Sie sei alternativlos, so Honecker, und würde die ruhmreiche DDR weiter Richtung Frieden und Sozialismus führen.

Austausch der Politiker

Merkel, die einen siebten Sinn dafür hatte, wer nicht zu einhundert Prozent hinter ihr stand, begann die Personen in den wichtigsten Schaltzentralen der Macht auszutauschen. Außenminister Oskar Fischer wurde durch aufstrebenden, machtorientierten Heiko Maas ersetzt. Maas hatte einen unschätzbaren Vorteil: Er kannte weder Moral noch Anstand. Sein ganzes Handeln war darauf ausgerichtet, Minister zu werden. Dafür würde er, dessen war sich Merkel sicher, alles für sie tun.

Die DDR-Führung bei einer Beerdigung

Heinz Keßler, der Verteidigungsminister musste seinen Posten an Ursula „Flintenuschi“ von der Leyen abgeben. Zwar traute Merkel von der Leyen niemals so ganz, sie wusste aber, dass das Verteidigungsministerium ein Schleudersitz sein konnte. Man musste nur bei passender Gelegenheit den maroden Zustand der Waffen und Fahrzeuge an die richtigen Medien weitergeben. Damit dachte Merkel, wäre sie abgesichert. Was sie nicht wusste, war die Tatsache, dass von der Leyen Schränke voll vertraulichen Unterlagen über so gut wie alle Politiker besaß. Und damit praktisch sicher vor einem erzwungenen Rücktritt war. Aber Merkel wäre nicht Merkel, wenn sie nicht noch einen Trumpf in der Hinterhand gehabt hätte: Mit dem französischen Staatschef Macron hatte sie bereits Gespräche geführt, von der Leyen nach Brüssel abzuschieben. Dafür würde sie auch den CSU-Politiker Manfred Weber eiskalt opfern.

Siegfried Böhm, der Finanzminister, war ein härterer Brocken. Er konnte nicht einmal mit einem Pöstchen in einem Kombinat überzeugt werden, zurück zu treten. Ein paar Wochen später fand man ihn und seine Frau, getötet durch Kopfschüsse in deren Wohnung. Es wurde gemunkelt, dass Böhms Frau von allerhöchster Stelle den Hinweis bekommen hätte, ihr Mann wollte sie wegen einer Jüngeren verlassen, worauf sie erst ihn und dann sich selbst erschoss. Die offizielle Darstellung des Politbüros lautete, das Ganze wäre ein tragischer Unglücksfall gewesen. Der Weg war frei für Olaf Scholz, ein loyaler Pfennigfuchser was die Bürger betraf, bei dem das Geld aber locker saß, wenn es um Ausgaben für ideologische Propaganda ging. Scholz trat kurz darauf den Posten als Finanzminister an.

Margot Honecker, die Ehefrau Erich Honeckers, war Ministerin für Volksbildung. Merkel wollte Margot Honecker eigentlich in diesem Posten halten, traute der Ehefrau des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden aber niemals so richtig. Vielfach wurde behauptet, Margot Honecker, die hinter vorgehaltener Hand wegen ihrer blau gefärbten Haare oft „Blaue Eminenz“, „Blaues Wunder“ aber auch „Lila Hexe“ genannt wurde, sei diejenige gewesen, die ihren Mann als Marionette geführt hätte. Dies war Merkel zu gefährlich. Hatte sie doch jemand als Minister für Volksbildung vorgesehen, der wie kein anderer das Volk auf populistische Art und Weise verblenden konnte: Robert Habeck von der Grünen Blockpartei. Habeck sah aus wie ein fleischgewordener Schwiegermutterschwarm, war aber durch und durch Marxist, also der absolut passende Minister für Volksbildung.

Friedrich Dickel, Innenminister und Chef der Volkspartei, wäre zwar durchaus ein Minister nach Merkels Geschmack gewesen, aber sie wusste, wenn sie nicht der CSU einen Posten hinschieben würde, könnte es Probleme geben. Außerdem war Dickel bereits in einem Alter, das durchaus einen wohlverdienten Ruhestand rechtfertigte. Der Weg für Horst Seehofer war frei. Seehofer war zwar auch nicht mehr der Jüngste, um so eher würde sie ihn dann los werden, so Merkels Gedankengang. Seehofer war Chef der bayerischen Regionalpartei CSU und wurde durch ein zusätzliches Ministerium neben dem Innenministerium, dem Heimatministerium, völlig ruhig gestellt.

Beim ehemaligen Justizminister Hans-Joachim Heusinger gab es für Merkel keine Probleme. Heusinger gehörte der LDPD, der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands, die sich die FDP einverleibte, an. Die LDPD brauchte Merkel aber nicht zum Regieren, so dass der Posten an Katarina Barley von der SDP, die die SPD in sich aufgesogen hatte, ging. Gegenüber einem Vertrauen soll Merkel gesagt haben „Schau dir nur die Augen von Barley an, da bekommt jeder Angst. Das ist ideal für einen Justizminister.“ Sollte Barley später mehr Macht für sich einfordern wollen, so war bereits ein Platz in der EU für sie reserviert.

Funk und Fernsehen

Nachdem Angela Merkel sich von Altlasten befreit hatte, musste aber noch mehr getan werden. Am Wichtigsten war es, Rundfunk und Fernsehen auf ihre Seite zu bekommen. Mit Steffen Seibert als Regierungssprecher hatte Merkel schon einen guten Fang getan. Seibert hatte eine steile Karriere beim ZDF hinter sich. Vom ZDF-Morgenmagazin über „Hallo Deutschland“, den „Heute-Nachrichten“ bis zum Anchorman des „Heute-Journals“, welches er zusammen mit Dunja Hayali moderierte, stieg er stetig die Karriereleiter hinauf. Seine Vernetzung mit dem ZDF war die ideale Voraussetzung als treuer Regierungssprecher.

ARD und ZDF – immer streng auf Regierungs-Linie

Die ARD, oder wie sie sich die Anstalt mittlerweile nannte, „Das Erste“, war traditionell auf Regierungsseite. Hier brauchte Merkel kaum etwas zu tun. Lediglich Dieter Nuhr war ihr etwas zu kritisch. Allerdings sah sie bislang keine Möglichkeit, Nuhr so einfach los zu werden. „Der klaut ja nicht mal das Klopapier vom Sender“ soll Merkel einer Vertrauten gesagt haben. Aber dann beruhigte sie sich: „Die paar Leute, die Dieter Nuhr spätabends sehen, zählen ja eh nicht“, dachte sich Merkel, also durfte Nuhr vorläufig bleiben und um 22:45 Uhr 45 Minuten mit vier anderen Künstlern Kabarett machen. Merkel brauchte aber dringend einen Nachfolger für Karl-Eduard von Schnitzler und dessen „Schwarzen Kanal“. Dort wurden Ausschnitte des Westfernsehens gezeigt und im Sinne der Staatspropaganda kommentiert.

Merkel ging verschiedene Sendungen durch und blieb an einem Sportreporter namens Oliver Welke hängen. Welke, der sich immer als Komiker, gefangen im Körper eines Sportreporters sah, versuchte bei „7 Tage, 7 Köpfe“ lustig zu sein, hatte aber auch ein paar Gastauftritte bei der „Schillerstraße“ und im „Quatsch Comedy Club“. Was aber Merkel überzeugte, war die „Heute Show“, für die Welke nicht nur als Moderator tätig war, sondern teilweise auch als Autor. „Das ist die ideale Nachfolgesendung für den Schwarzen Kanal! Wie der die LDPD, die ehemalige FDP, fertig gemacht hat dass sie sogar aus dem Bundestag flog, das muss ihm erst jemand nachmachen“ dachte sich die Staatsratsvorsitzende und viel Überzeugungsarbeit musste sie nicht leisten. Welkes politische Einstellung war eindeutig pro Merkel-Regime. Er war der geborene und bestmögliche Nachfolger von Karl-Eduard von Schnitzler.

Die große Staatsratsvorsitzende hatte sehr gut erkannt, was das Hauptproblem dafür war, dass die Menschen unzufrieden wurden. Es war die Reisefreiheit. Also ließ sie die Mauer abreißen, widerrief erst einmal den Schießbefehl an der Grenze, und das Volk war glücklich.

Veggie-Day

Langsam aber wurde das Volk etwas aufmüpfig. Im Zuge der Globalisierung gab es keinen Feind mehr wie früher, dem man die Schuld an allem geben konnte. Also musste man etwas erfinden, was als Hassobjekt taugte und die Menschen davon ablenkte, sich vielleicht sogar gegen die große Staatsratsvorsitzende zu erheben. Bei ein paar Gesprächen mit ihrer, wie Merkel in vertrautem Kreise oft anmerkte, „besten Blockpartei“, den Grünen, kam ihr eine glänzende Idee: Wie wäre es, wenn man als „feindliche Gruppe“ die Menschen aufbauen würde, die Fleisch essen? Gesagt getan, Merkel ließ Renate Künast, die immer für komische Ideen gut war, die Idee des „Veggie-Days“ verbreiten.

Renate Künast bei einer Werbetour für den Veggie-Day

Sie erkannte aber bald, dass diese Idee zu jener Zeit zu wenig Hass erzeugte. Im Gegenteil, es begann sich Kritik zu formieren. In kleinen Kneipen trafen sich Menschen zu konspirativen Treffen und schimpften über den Verbotswahn, der über sie hereinbrechen würde. Die Grünen sanken in Umfragen auf 5 Prozentpunkte. Und sogar Oliver Welke machte einen Scherz auf Kosten der Grünen Blockpartei – den musste Merkel schnell zurück pfeifen, so ging das ja auf keinen Fall.

Rauchverbot

Ein neues Feindbild musste her und man brauchte einen Test, in wieweit sich die Bürger von Lobbyisten, Hetze, Lügen und hysterischen Behauptungen beeinflussen lassen würden. Nach einigem Hin und Her und vielen Gesprächen mit Lobbyisten kam man auf die Idee, diesen Test mit einem Rauchverbot durchzuführen. Dazu passte, dass die sich Tabakkonzerne zu sicher und daher in keinster Weise kompromissbereit waren. Die Angewohnheit, zu rauchen, wollten viele Raucher nicht aufgeben. Außerdem wussten die Tabakkonzerne, dass die meisten Menschen bei einem Rauchverbot in Lokalen eben draußen weiterrauchen würden. Insofern war von dieser Seite kein Widerstand zu erwarten. Man war sich einig: Wenn man den Menschen das Rauchen in Lokalen und Kneipen verbieten konnte, dann konnte man ihnen alles verbieten.

Ein Rauchverbot hatte darüber hinaus für die allermeisten Lobbyistenvertreter gleich mehrere Vorteile: In der WHO konnte eine neue Abteilung für Propaganda geschaffen werden um Geld zu verbrennen, die Tabakkontrolle. Die Lobby der Restaurants und Hotels sah, ähnlich wie die Lobby der Bahn und der großen Airlines, sinkende Kosten bei Reinigungsausgaben durch Rauchverbote. Da gab es keinen Widerstand. Doch wie sollte man Rauchverbote begründen? Dass Rauchen nicht sonderlich gesundheitsförderlich war, war allgemein bekannt. Nur störte das die Wenigsten.

Die führende deutsche Antiraucherlobbyistin
Martina Pötschke-Langer hatte eine geniale Idee: Sie kannte den Amerikaner Stanton A. Glantz, der durch Propaganda für die Tabakkontrolle und durch immer perfidere Hetze gegen rauchende Menschen zum Millionär geworden war. Wenn man ihr im Deutschen Krebsforschungszentrum Bereiche für Propaganda zur Verfügung stellen würde, selbstverständlich verbunden mit viel Geld, könnte sie, ähnlich wie Stanton A. Glantz das in Amerika geschafft hatte, auch hier das Märchen vom absolut tödlichen Passivrauch verbreiten. Daran hatte zwar schon Adolf Hitler gearbeitet, der nach dem Endsieg das Rauchen überall verbieten wollte, aber das wussten die wenigsten Menschen. Wer hatte schon das Buch „Blitzkrieg gegen den Krebs“ von Robert N. Proctor gelesen, wo dieser Hitlers Bestreben, über den sogenannten „Passivrauch“ das Rauchen zu verbieten, genau beschrieben wurde.

Auch Demos nutzten nichts – Das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie war beschlossene Sache

Der Trick dabei war so unverfroren wie simpel: Man behauptete einfach, Rauchen sei nicht nur schädlich für den Raucher selbst, sondern auch für die Menschen um ihn herum. Entsprechende „Studien“ wurden schnell erfunden und da die Lieblingszahl von Pötschke-Langer die Zahl 3301 war, behauptete man, in Deutschland würden pro Jahr genau 3.301 Menschen an Passivrauch sterben. Bei etwa 900.000 Todesfällen in Deutschland pro Jahr sind das zwar gerade einmal etwa 0,36 Prozent, aber diese Zahl unterschlug man einfach und ballerte die Menschen pausenlos mit der Zahl 3.301 zu, die relativ groß wirkte. Außerdem spielte das alles ja keine Rolle, Sinn des Ganzen war ja der Test, wie leicht sich aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert Unsinn unterjubeln lassen und diesen auch glauben.

Als Testgebiet suchte man sich Bayern aus. Die Bayern waren ja eher bekannt für ein „Leben und Leben lassen“ und wenn es dort klappen würde, würde eine Unterdrückung überall klappen. Doch wie wollte man anfangen? Als die CSU das erste Rauchverbot in Bayern installiert hatte, gab es bei der nächsten Landtagswahl eine gesalzene Ohrfeige. Die CSU musste sogar mit der FDP koalieren. Da kam die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, Margarete Bause, auf eine glorreiche Idee: „Wir machen ein Volksbegehren!“ Merkel war zuerst dagegen. Volksbegehren waren so gar nicht ihr Ding. Aber Bause konnte sie überzeugen. Sie hätten sämtliche Medien auf ihrer Seite, SPD und Grüne sowieso und als „Gesicht“ des Volksbegehrens würde man den jungen, hübschen, eitlen, machtgeilen und häufig frömmelnden Politiker Sebastian Frankenberger aufbauen. Frankenberger war gerade dabei, die Macht in der Splitterpartei ÖDP an sich zu reißen, eine Partei, die die ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth nach einem Gerichtsurteil ungestraft „Ökofaschisten“ nennen durfte.

Würde Frankenberger wider Erwarten scheitern, wären sowohl SPD als auch Grüne außen vor, man würde die Schuld einfach auf die ÖDP schieben. Würde das Volksbegehren im Sinne des Staates ausgehen, könnten sich SPD und Grüne profilieren. Aber alles klappte nach Wunsch. Die staatlichen Zeitungen Süddeutsche, Spiegel und andere brachten jeden Tag Artikel pro Rauchverbot. Als die Initiative „Nein beim Volksentscheid“ heraus fand, dass bei den Rauchverbots-Befürwortern auch ein ehemalige DVU-Politiker mitmischte, wurde das von sämtlichen Medien unter den Tisch gekehrt. Es kam wie es kommen musste, ein von Medien und Politik aufgehetzter Mob stimmte für ein totales Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie. Die erste Erkenntnis Merkels war die Tatsache, dass es auch in einem Gesamt-Deutschland möglich ist, mit Hilfe der Presse die Menschen zu manipulieren. Von diesem Moment an war die Große Staatsratsvorsitzende nicht mehr grundsätzlich gegen Volksentscheide.

Vermischung von Rechtsradikal und Rechts

Es gab allerdings immer noch zu viele Menschen, für die Freiheit und Selbstbestimmung wichtig waren. Merkel war sich sicher: Das könnte irgendwann zu einem Aufstand führen. Um sich ihre Macht zu erhalten, musste sie ihre Partei noch weiter nach links führen. Da das kaum möglich war, musste ein neuer Feind erschaffen werden. Zwar gab es „den Westen“ als Feind, aber den Westen gab es ja nicht mehr, er wurde ja in die DDR einverleibt. Was also tun?

Omas gegen Rechts beim Demonstrieren

Aber auch für dieses Problem gab es eine Lösung. Anetta Kahane, die der DDR als Stasi-Spitzel wertvolle Dienste geleistet hatte, bat um ein Gespräch mit der Großen Staatsratsvorsitzenden Angela Merkel. Sie hätte, so ließ sie ausrichten, die Idee, wie man auch nach dem Ende der Bundesrepublik weiter Hass gegen andere Gruppen schüren konnte. Und die Idee von Kahane war so einfach wie genial: Sie würde einen Verein gründen, selbstverständlich mit großzügigen Zuwendungen aus Steuermitteln ausgestattet – wie der Ex-Stasi-Spitzel augenzwinkernd anmerkte – und mit diesem Verein jeden, der politisch nicht auf Linie war, als „Nazi“ brandmarken. Dann hätte das Volk wieder einen Feind, auf den es sich stürzen konnte.

Merkel dachte kurz nach, und dann gab sie Grünes Licht für Kahane. Diese setzte sich mächtig ins Zeug. Als erstes galt es, Politiker und Sympathisanten des rechten Spektrums und der Mitte, ja sogar moderate Linke, als „Nazis“ zu diffamieren. Man installierte eine Webseite mit Namen „Netz gegen Nazis“, wo Menschen denunziert wurden, die sich nicht auf Linie bringen ließen. Später nannte man das Ganze in „Belltower News“ um, das klang nicht ganz so hetzerisch. Das Framing funktionierte. Kaum jemand mehr unterschied zwischen Rechts und Rechtsradikal und es entstanden eine Vielzahl Vereine und Gruppen, denen eines gemeinsam war: Sie waren eigentlich gegen „Rechtsradikal“, in ihrem Namen erschien aber nur „gegen Rechts“.

Eine kleine Auswahl dieser Gruppen und Aktionen waren folgende:

Mit Hilfe der Medien und vieler Gruppen war es geschafft. Die Grenze zwischen Rechts, Rechtsradikal und Nazis war nicht mehr vorhanden. Alles, was als „Rechts“ bezeichnet wurde, wurde – zum Teil mit Gewalt – bekämpft. Dafür eigneten sich besonders gut lose Gruppen, die sich unter dem Namen „Antifa“ zusammen fanden. Die meisten dieser Leute kannten keine Skrupel und schreckten auch vor Gewalt nicht zurück. Insbesonders wenn es gegen Andersdenkende oder Kritiker des Regimes ging. Lediglich das Anzünden von Polizeifahrzeugen musste man der Gruppe noch irgendwie austreiben. Angela Merkel hatte ihre Gruppe der Feinde erschaffen und der Mob unterstützte laut grölend und mit Hass bis in die Fingerspitzen den Kampf gegen den „Feind“. Und wer das perfide Spiel der Staatsratsvorsitzenden erkannt hatte und seine Meinung kundtat, wurde sofort in die Rechte Ecke geschoben und war plötzlich fast so etwas wie vogelfrei.

Die Sache mit dem Geld

Sozialistische oder marxistische Politiker haben immer Probleme mit dem Geld. Sie geben grundsätzlich mehr aus, als sie einnehmen. Das meiste für ideologischen Unsinn wie Genderitis, Geschlechterbevorzugung und Befriedigung von konstruierten oder tatsächlichen Minderheiten. Das allermeiste Geld nehmen sie allerdings für sich selbst. Man muss den eigenen Luxus ja irgendwie bezahlen. So kam es, dass Angela Merkel ihre engsten 50 Vertrauten zusammen rief – um unter sich zu sein, flog man mit Privatflugzeugen auf eine wunderschöne Insel in der Karibik – um sich zu überlegen, wie man an mehr Geld kommen könnte.

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, war sofort dafür, weitere 1000 Gelddruck-Maschinen zu kaufen, um in noch schnellerer Zeit noch mehr Euros zu drucken. Katharina Schulze von den Grünen, die gerne mal schnell zum Eisessen nach Kalifornien jettet, meinte, das sei ja alles gut, aber wie komme dann dieses frisch gedruckte Geld zu ihnen? Es würde doch vielleicht auffallen, wenn sie da ständig mit einem Köfferchen voll Geld aus der Zentralbank marschieren würde. Die Idee von Annalena Baerbock, man könnte doch einfach das Photographieren und Filmen rund um die Zentralbanken verbieten, wurde nach längerer Diskussion verworfen. Peter Altmaier hatte vorher Angela Merkel ins Ohr geflüstert „Diese Baerbock ist doch wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Was machen wir, wenn einer ein Tele-Objektiv hat?“.

Demonstranten fordern Co2-Steuer

Da kam Luisa Neubauer, Politikerin der Grünen, in Fachkreisen auch „Vielflieger-Luisa“ genannt, auf eine geniale Idee. Sie erzählte, dass sie über eine befreundete Lobby-Organisation den Vater eines an Asperger erkrankten Kindes kenne, und dieser Vater gerade dabei war, dieses Kind, sein vollständiger Name war Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg, als Ikone des Umweltschutzes aufzubauen. Man erzählte Greta so lange, dass sie CO2 sehen könne, bis das Kind es glaubte. Daraufhin setzte man das Kind mit einem Schild jeden Freitag vor das Schwedische Parlamentsgebäude und sorgte dafür, dass dieses Bild insbesondere in Deutschland Tag und Nacht in den Regime-Medien gezeigt wurde. Diesem Kind, so „Vielflieger-Luisa“, könnte man problemlos vorsagen, dass man dringend eine CO2-Steuer brauchen würde um das Klima zu retten. Greta Thunberg würde diese Propaganda überall verbreiten.

Sie selbst würde es übernehmen, einige naive Kinder in Deutschland zu finden, denen sie Schulfrei versprechen würde, wenn sie mit komischen Schildern dumm herumhüpfen würden. Da der „Marsch durch die Institutionen“ schon längst geschafft war und in Schulen, Universitäten und Medien regimetreue und völlig unkritische Personen installiert waren, sollte das kein Problem darstellen. Und auch dass es in Deutschland Schulpflicht gab, sei doch kein Ding, so Luisa Neubauer. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass man selbst für die eigene Sache Gesetze brechen würde, das würde schon klappen.

Und Luisa Neubauer schaffte es. Das erste Mal demonstrierten in Deutschland Kinder und regimetreue Erwachsene für höhere Steuern. Eingeschleuste Erwachsene mischten sich unter die Schulschwänzer und die Staatsmedien sendeten Tag und Nacht Jubelsendungen auf diese „tollen Kinder, die sich politisch so engagieren“. „Besser als die Jungen Pioniere“ raunte Katja Kipping von der SED, die sich kurzzeitig in „Die Linke“ umbenannt hatte, einer Parteifreundin mit Tränen in den Augen zu. Die große Staatsratsvorsitzende Angela Merkel war vor Freude so aus dem Häuschen, dass die „Vielflieger-Luisa“ einen Posten in ihrem Regime in Aussicht stellte, sobald sich das mit der Klima-Hysterie tot gelaufen hätte und man so viel Geld als möglich aus diesem Hype gezogen hätte. Sofort machte sie sich daran, die entsprechenden Ministerien anzuweisen, die CO2-Steuer in ein Gesetz zu gießen. Das Problem mit zu wenig Geld war erst einmal gelöst.

Ja, so wäre es, wenn sich die DDR die Bundesrepublik Deutschland einverleibt hätte. Aber zum Glück ist das ja so nicht passiert.

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1 Antwort

  1. Du musst ja Zeit haben. :-) Sehr gut recherchiert. Und für alle gegen-Rechts-Gruppen der passende Link. Für meinen Geschmack zwar viel zu lang, aber wie will man das Thema kürzer abarbeiten? Ich hoffe, da kommt bald mal ein weiterer Artikel!

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