The Elder Scrolls Online – Questen mit Spaß

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 3 Minuten
The Elder Scrolls Online legte einen Meilenstein bei MMO-Quests

Als vor mehr als 4 Jahren Elder Scrolls Online herauskam, meldete ich mich als Beta-Tester an und war von Anfang an begeistert von der Geschichte, den Quests und dem Aufbau des Spieles.

Leider passierte nach einiger Zeit etwas, was mich bei Online-Spielen maßlos stört – nach fast jeder neuen Erweiterung musste man Grinden, also dumpf Monster killen, um halbwegs mithalten zu können. Als dann die Champion-Punkte eingeführt wurden und die Spieler in Kargstein stundenlang im Kreis liefen, um die benötigte Erfahrung zu bekommen, hatte es mir gereicht und ich habe aufgehört zu spielen.

Nun habe ich wieder angefangen und mit Freunden festgestellt, dass das System der Championpunkte verändert wurde, so dass dumpfes Grinden nicht mehr nötig war. Die Erweiterungen, die in der Zwischenzeit Einzug ins Spiel fanden, standen für wunderbar gestaltete neue Quests, Erweiterungen beim Handwerk und vielem mehr.

Auch bei meiner Hauptbeschäftigung, dem PvP, hat sich einiges getan, aber PvP ist für mich bei Elder Scrolls Online oder kurz „ESO“ leider immer noch so etwas ähnliches wie ein Stiefkind. Zwar wurden einige Neuerungen eingeführt, insbesondere viele tägliche Quests, aber die Probleme sind teilweise geblieben. Das sind unter anderem sogenannte Lags, die auftreten, wenn viele Spieler im gleichen Bereich sind, zum Beispiel bei Schlachten um Burgen. Dann ist es häufig unmöglich, seine Skills zu spielen, man steht einfach da und der Zauber geht 20 Sekunden nachher erst heraus.

Ein weiterer Minuspunkt ist die Tatsache, dass der Publisher zu wenig gegen Cheater macht. Es gibt da spezielle Spieler, die mit Hilfe von Cheats durch geschlossene Tore gehen, durch die Gegend fliegen, ewig weit springen oder man mindestens 10 Spieler braucht, um diesen Leuten Schaden zuzufügen, während sie selbst gleichzeitig einen SPieler nach dem anderen umhauen. Zum Glück spielt die Mehrheit der Spieler allerdings fair, ich würde mir allerdings wünschen dass man gegen Cheater so knallhart vorgeht wie das bei Dark Age of Camelot der Fall war.

Die Charakter-Erstellung bietet ein Höchstmaß an Freiheiten. So kann jeder Char jede Rüstung tragen und jeder Char kann jede Rolle (Heiler, Fernkämpfer, Tank usw.) übernehmen. Weiter ist das Spiel äußerst Twinkfreundlich, was bedeutet, dass ein neuer Char nicht direkt bei Null anfängt, sondern gewisse Vorteile, die ein anderer Char bereits hat, wie zum Beispiel Championpunkte, Reittiere, Begleiter usw. übernimmt. Lediglich die Handwerksfähigkeiten und die Skills der Reittiere müssen extra erlernt werden.

Elder Scrolls Online kann ohne monatliche Gebühren gespielt werden. Wer ein monatliches Abo, genannt ESO+ abschließt, erhält dafür kosmetische Vorteile und Vorteile, die der Bequemlichkeit dienen. Es ist kein sogenanntes „Pay to Win“, dass man also bessere Rüstung oder Waffen bekommen würde.

Ein Vorteil des Spieles ist die Tatsache, dass man die Maximalstufe von 50 relativ schnell erreichen kann, auch die Championpunkte, bauen sich schnell auf, so dass auch Neueinsteiger im Spiel ihre Chancen haben. Wer sich aber einfach schnell hochgrindet, der verpasst die geniale Geschichte, die fantastischen Quests, die zum Glück nicht nur aus „Hole 10 von dem, kille 20 von dem“ bestehen, sondern wunderbar in die Geschichte eingebunden sind oder spannende Nebenschauplätze zeigen.

Trotz einiger Schwächen ist das Spiel eines der besten Onlinespiele, die zur Zeit auf dem Markt sind und ich werde definitiv weiter spielen.

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