Werden in Berlin Grundschüler zum Gendern gezwungen?

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Letzte Änderung des Artikels am 8. August 2021 von Aranita

Genderzwang in Berlin?

Laut einem Bericht der Zeitung „Welt“ werden Referendare im Rot-Rot-Grünen Berlin gezwungen, Grundschülern Genderschreibe statt korrektem Deutsch beizubringen. Die Zeitung berichtet von einer Referendarin, die aus Angst vor Repressalien anonym bleiben will und deshalb in diesem Artikel Hanna Huber genannt wird. Hubers Ausbilder in unterrichtsbegleitenden Seminaren hätten, so der Bericht, im Halbjahrestakt Vorgaben zum Gendern gemacht.

Zuerst musste die Referendarin an einer Berliner Grundschule unnötige Doppelungen wie „Schülerinnen und Schüler“ verwenden. Dann wurde sie gezwungen, Gendersprache mit dem Unterstrich, also „Schüler_innen“, den Kindern zu lehren. Ein halbes Jahr vor dem Abschluss verlangte man von ihr, diskriminierende Gendersprache zu verwenden, also eine kurze Pause zwischen dem Anfang des Wortes und dem „innen“ zu machen – eine Sprachvergewaltigung, die man von so manchen ZDF-Sprechern kennt.

Wie die „Welt“ berichtete, habe die Seminarleitung den Referendaren mitgeteilt, wer in der Abschlussprüfung die Gender-Regeln nicht beherzige, könne durchfallen. Der Versuch, über diese Vorgaben zu sprechen, sei abgeblockt worden und unmöglich gewesen.

Die „Welt“ ging der Sache nach und wandte sich an die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Diese antwortete mit einem Textbaustein (Genderschreibe entfernt): „Die Seminarleiter sind angewiesen, sich hinsichtlich der Gender-Frage an den Vorgaben der Gemeinsamen Geschäftsordnung des Landes (GGO I) zu orientieren.“ Dort heißt es in Paragraf 2, „die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern“ sei zu beachten. Primär solle dies durch „geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen“ geschehen und, wo dies nicht möglich sei, „durch die Ausschreibung der jeweils weiblichen und männlichen Form“.

Weiter behauptete der Sprecher, es hätte sich „in verschiedenen Medien etabliert“, Gendergestotter zu verwenden. Dies sei aber „nicht offiziell und wird nicht in der Ausbildung gelehrt“. Als die Redakteure der „Welt“ nachfragten, wie der Sprecher zu der Behauptung stehe, dass die die Referendare durch die Abschlussprüfung durchfallen können, wenn sie korrektes Deutsch und keine Kunstsprache unterrichten würden, gab es plötzlich keine Antwort mehr seitens der Berliner Senatsverwaltung.

Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die auf ihrer Webseite selbst unnötige Doppelungen und grammatikalisch falsches Partizip I wie „Studierende“ verwendet, äußerte gegenüber der „Welt“, dass „Lehreranwärtern geschlechtersensible und diverse Sprache nahegebracht“ würde. Konkrete Vorgaben oder die Drohung durchzufallen, wenn man nicht Genderstottert, seien jedoch „unverhältnismäßig“. Jeder Referendar könne selbst entscheiden, ob er Genderkunstsprache verwende oder nicht.

Genderbefürworter behaupten gerne, dass Gendern ja „freiwillig“ sei und dass man den Menschen nicht verbieten könne, diese Kunstsprache zu verwenden, wenn sie das wollten. Wenn man aber derartige Berichte wie den von Hanna Huber hört, wenn man weiß, dass die Grüne Annalena Baerbock Gesetzestexte gendern will, sollte sie an die Macht kommen, dann muss einem klar werden, dass es mit der Freiwilligkeit nicht weit her sein kann. „Wehret den Anfängen“ wird immer wichtiger, wenn man sich nicht immer mehr dem Diktat einer sektenähnlichen Minderheit unterwerfen will.

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