Wie die Gendermafia extremistisches Gedankengut züchtet

(Bild: Heike Zappe, CC NY-NC-ND 3.0) Die Humboldt-Universität Berlin – Hort für Extremisten?

(Bild: Heike Zappe, CC NY-NC-ND 3.0) Die Humboldt-Universität Berlin – Hort für Extremisten?

Menschen sind beeinflussbar. Das wissen Populisten nicht erst seit gestern. Das ist auch die Gefahr bei Volksentscheiden, wie man an vielen Beispielen sieht (totales Rauchverbot, Minarettverbot oder kürzlich das Zuwanderungsverbot in der Schweiz). Das wissen natürlich auch die Genderisten. Sie kennen das Spiel mit Worten und Bildern und sie wissen, wie man naive und leicht zu beeinflussende Menschen auf die eigene Seite zieht.

Ein Beispiel für die undemokratische und unwissenschaftliche Arbeit der Genderisten ist die Humboldt-Universität in Berlin. Dort kann man unter anderem in sechs Semestern als Zweitfach Geschlechterstudien studieren. Auf der Webseite der Universität stehen die Studieninhalt und -ziele dieses Studiums. Unter anderem ist folgende “Wissensvermittlung” Studienziel: Die kritische Reflexion tradierter Kriterien für Wissenschaftlichkeit wie “Objektivität”, “Rationalität” oder “Neutralität”.

Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass man die bisherigen Werte von Wissenschaft, nämlich Objektivität, Rationalität und Neutralität nicht nur als “tradiert”, also veraltet ansieht, sondern dass man diese Werte “kritisch reflektiert”, also am besten ablehnt. Für jeden, der sich mit den Genderisten beschäftigt, ist dieses Studienziel nur logisch, denn mit Objektivität, Rationalität und Neutralität hat der Genderismus nichts gemein. Wer Menschen aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt oder bevorzugt, ist nun mal weder neutral, noch rational, noch objektiv. Derjenige ist nichts weiter als ein Ideologe, streng und ausschließlich auf die eigene Ideologie fixiert, alles andere ablehnend.

Dass die Zucht von extremistischem und demokratiefeindlichem Gedankengut funktioniert, zeigen heute schon Beispiele. Als der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière den Dialog mit den Studenten der Humboldt-Universität in Berlin suchte, wurde er durch Klatschen und Rufen daran gehindert, seine Meinung zu äußern. Skandierte Rufe wie “Nie wieder Deutschland” machten es dem Minister unmöglich, seine Rede zu halten oder gar in einen Dialog einzutreten (siehe untenstehendes Video).

Dass man Heidi Klum ausbuhte, als sie einer Studentin mitteilte dass diese an ihrer Show “Germanys Next Topmodel” teilnehmen dürfe, nun ja. Es blieb aber nicht bei Buh-Rufen. Man setzte auch durch, dass Klum zukünftig Hausverbot an der Uni hat und keine Drehgenehmigung mehr bekommt. Denn ihre Sendung sei “sexistisch” und “frauenfeindlich”. Man kann sich sicher trefflich über das Format dieser Sendung streiten. Tatsache ist jedoch, dass es Menschen gibt die gerne über irgendwelche Laufstege stelzen und komische Kleider tragen wollen. Sind diese Menschen weniger wert als diese, die so etwas ablehnen? Mit welchem Recht nimmt man den Leuten, die an solchen Formaten teilnehmen wollen die Freude, von ihrem Idol überrascht zu werden? Weil man selbst die uneingeschränkte und allumfassende Wahrheit gepachtet hat? Diese Haltung ist Kreuzzüglertum der übelsten Ausprägung.

Kürzlich sorgte ein Polizeieinsatz an der Humboldt-Uni für einen Eklat. Oder vielleicht weniger der Polizeieinsatz an sich, als die Art, wie der “Referent_innenRat” (was für eine grammatikalisch falsche und dämliche Wortschöpfung!) das Ganze in einer Pressemitteilung beschrieb. Man erweckte den Anschein, dass “kritisches Hinterfragen polizeilich unterbunden” worden wäre. Man behauptete, dass “rassistische und anderweitig diskriminierende Teile aus Texten unkritisch gelehrt” worden wären. Eine “der Protestierenden”, die anonym bleiben will, wird in der Pressemitteilung wie folgt zitiert: “Auch unsere Emailadresse wurde offensichtlich gehackt und nun taucht die Polizei in der Vorlesung auf”. Es wird kein Gendervorurteil ausgelassen und natürlich darf das Haupthassobjekt der Genderisten, der heterosexuelle weiße Mann, nicht fehlen: “Weltweit anerkannte Philosoph_innen wie Hegel, Rousseau oder Kant verbreiteten aus einer eurozentristischen weißen Perspektive rassistische Ansichten”.

Diese Pressemitteilung nahmen zwei Studenten zum Anlass, sich gegen diese Aussagen zu positionieren. Die Studentin Vera Thaxton schrieb beispielsweise: “Ich möchte hiermit meine Empörung bezüglich der Pressemitteilung des Referent_innenRats vom 11.02.2014 ausdrücken”. Und weiter: “Die Situation und die Gründe für die Eskalation der angesprochenen Vorlesung wurden einseitig und zum Teil falsch dargestellt. Wichtige Punkte wurden ausgelassen und der Inhalt wurde so verallgemeinert, dass ein völlig falscher Eindruck entsteht.”

Thaxton beschreibt, dass bereits in den ersten Sitzungen die Frage aufkam, wieso man Texte aus der Antike lesen sollte, also aus einer Zeit, in der Frauen unterdrückt und Menschen versklavt wurden. Der Professor erklärte dies damit, dass man sich mit der Geschichte auseinandersetzen müsse, um diese zu verstehen. Die selbe Frage wurde dann wiederholt gestellt und zwar in einem Ton, den die meisten Studenten als “respektlos und unangebracht” bezeichneten. Thaxton selbst schreibt: “Auch ich persönlich war geschockt, wie patzig und unsachlich kritisiert wurde.”

Die Studentin schreibt weiter, dass einige Studenten daraufhin linksradikale Texte auf die Online-Plattform Moodle geladen hätten, was der Professor zuerst unkommentiert ließ. Erst als ein Link zu einem Bekennerschreiben einer Straftat hochgeladen wurde und der Professor deshalb von der Universitätsleitung aufgefordert wurde diesen zu löschen, wurde der Professor aktiv und kündigte an, im Wiederholungsfall die Plattform zu sperren. In der Pressemitteilung wurde aus diesem Vorfall folgende Tatsachenbehauptung konstruiert:

Daraufhin luden Student*innen kritische Texte auf die Online-Lernplattform Moodle hoch. Der Professor drohte daraufhin zunächst mit der “Plattmachung des Forums”, untersagte in der nächsten Vorlesung “zu kritische” Fragen und verlangte, dass nur noch “Verständnisfragen” gestellt werden.

Nicht nur Vera Thaxton, auch der anwesende Student Constantin Weber äußerte sich kritisch zu der Pressemitteilung. Er beschreibt, wie es wirklich zum Polizeieinsatz kam. Als die Mehrzahl der Studenten die der Vorlesung (die letzte vor einer wichtigen Klausur) folgen wollten dies nicht mehr konnten, weil einige der Studenten jede Rede des Professors durch Klatschen und Rufen unmöglich machten, rief einer der Studenten die Polizei, um sein Recht zu studieren gegen den aufgehetzten Mob durchsetzen zu können.

Wer den ganzen Vorfall nachlesen möchte, möge das bitte in den Beschreibungen der beiden anwesenden Studenten tun, hier fehlt leider der Platz um auf den gesamten Vorfall eingehen zu können.

Aber nicht nur auf der Humboldt-Universität in Berlin wird in populistischer und undemokratischer Weise Gender-Extremismus gefördert und erzeugt, dies passiert auch anderswo. So bezeichnete die linke Zeitung taz die damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg und de Mazière als “Kriegsminister” (hier und hier), während Ursula von der Leyen ausschließlich als “Verteidigungsministerin” benannt wird.

Vielleicht ist es populistisch darauf hinzuweisen, dass in Berlin unter anderem auch die Linksextremisten und RAF-Mitglieder Jan-Carl-Raspe, Gudrun Ensslin oder Horst Mahler, der sich dann von der RAF abwandte und zur NPD überlief, studiert haben. Vielleicht aber wird man in einigen Jahren unter der Liste Berliner Studenten auch Menschen finden, die ihren Hass gegen Andersdenkende nicht mehr “nur” mit Twitter-Blocklisten, Morddrohungen, Gewaltbereitschaft und Störung des Lehrbetriebes auf Kosten Unschuldiger ausleben. Sondern man wird der Liste der RAF-Mitglieder, die in Berlin studiert haben, auch weitere Extremisten hinzufügen müssen, die andere Menschen nur wegen derer politischen Einstellung ermordet haben.



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