Gleichheit für Alle: Atheisten-Steuer kommt

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Endlich kommt sie, die Atheisten-Steuer

Immer häufiger beschweren sich Menschen, dass in einem Staat, in welchem es angeblich eine Trennung von Kirche und Staat gegen soll, die Kirchensteuer für Katholiken und Protestanten direkt vom Staat eingezogen werden.

Im Zuge der Gleichbehandlung forderten nun die Kirchen, dass es auch eine Steuer für Atheisten geben solle. Wo käme man denn hin, wenn Atheisten weniger Steuern zahlen als Gläubige? Die Oberen der Kirchen trafen sich also mit Angela Merkel, um sie für eine Atheisten-Steuer zu begeistern.

Merkel, weiteren Steuern nie abgeneigt, ließ als erstes einen Arbeitskreis „Atheisten-Steuer“ gründen. Da Politiker von kaum etwas Ahnung haben und davon besonders viel, benötigte der Arbeitskreis externe Berater. Als Vorsitzende wurde Ursula von der Leyen berufen, denn niemand im Kabinett hatte so viel Erfahrung mit externen Beratern wie sie.

Man traf sich im Drei-Sterne-Restaurant „Le Calendre“ in Rubano, Italien. Von der Leyen kannte den Küchenchef Massimiliano Alajmo und wusste von seiner ausgezeichneten innovativen Küche. Während die externen Berater begannen, den entsprechenden Gesetzestext auzuarbeiten, ließen es sich von der Leyen, die Bischöfe und Kardinäle schmecken und lobten den wunderbaren Wein, der ihnen kredenzt wurde.

Zwei Tage später war der Gesetzestext fertig und man stieg in die gecharterten Privatflugzeuge, um zurück zu fliegen. Merkel überflog den Text kurz, nickte dann hinterhältig lächelnd und versprach von der Leyen, bei deren Ausgaben für externe Berater weitere Augen zuzudrücken.

So kam es, dass am 1. April 2017 endlich auch eine Steuer für Atheisten eingeführt wurde. Denn vor Gott und auch vor Nicht-Göttern sind alle Menschen gleich. Zumindest theoretisch, wenn es um das Zahlen von Steuern geht.

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Kategorien:Alle Artikel, Satire

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