Endlich beendet Sky den Terror mit der Jugendschutz-PIN

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 1 Minute
Der Bezahlsender Sky verbessert die Jugendschutz-PIN

Jahrelang war man bei Sky gezwungen, bei Sendungen, die für Jugendliche unter 16 Jahren nicht freigegeben waren und die man tagsüber sehen wollte, eine sogenannte Jugendschutz-PIN einzugeben.

Insbesondere bei Serien war das eine nervtötende Angelegenheit, ständige die PIN neu eingeben zu müssen. Ganz abgesehen davon, dass dieser Zwang, die PIN einzugeben, auch für Kunden galt, in deren Wohnung keine Jugendlichen unter 16 beziehungsweise 18 Jahren wohnen. Hier wurde Jugendschutz ganz eindeutig zu einer Art Erwachsenenzensur.

Jetzt hat Sky mit dem aktuellen Update die Möglichkeit geschaffen, die Jugendschutz-PIN individuell zu konfigurieren. Man kann zwischen „Standard“, „Individuell“ oder „Nie“ auswählen. „Standard“ verschärft die Jugendschutz-PIN auf Sendungen von ab 12 Jahren. Es lohnt sich also, die PIN auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Mit dem Menupunkt „Nie“ kann man die Jugendschutz-PIN ausschalten, damit kann man nun auch tagsüber Filme ansehen, die erst ab 16 oder 18 Jahren freigegeben sind, ohne jedes Mal eine PIN eingeben zu müssen. „Individuell“ lässt es zu, sowohl ein Alter anzugeben, als auch zwei Uhrzeiten, innerhalb der die Abfrage statt findet.

Um in die Einstellung zum Ändern der Jugendschutz-PIN zu gelangen, navigiert man zu „Mein Sky-Q“ und „Jugendschutz“. Dort muss man die PIN eingeben, damit nicht jemand ohne PIN die Einstellungen verändern kann.

Lediglich für Aufnahmen, die vor dem Software-Update erfolgten, wird aus technischen Gründen immer die Jugendschutz-PIN abgefragt – unabhängig von der neu gewählten Einstellung. Damit wird man leben können.

Sky ist damit neben Netflix der zweite Streaming-Anbieter, der den Zwang einer Jugendschutz-PIN abschafft. Bleibt zu wünschen, dass die anderen Anbieter zeitnah nachziehen.

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