Grüne fordern: Stadt Kiel soll den Klimanotstand ausrufen

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 2 Minuten

Jessica Kordouni, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Rat

Klimahysterie als höchste Priorität im politischen Handeln, das fordern die Kieler Grünen.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Rat, Jessica Kordouni (siehe Bild von der Webseite der Kieler Grünen), ist unter den Autoren eines Papiers, welches, gefordert durch einen Mitgliederbeschluss der Grünen, bei der Ratsfraktion eingebracht werden soll.

Kurdouni ist übrigens nicht nur Fraktionsvorsitzende der Grünen in Kiel. Wie bei vielen Politikern, insbesondere bei den Grünen, hat sie einige weitere Pöstchen inne.

So ist sie neben der Mitgliedschaft in diversen Ausschüssen auch in folgenden Gremien aktiv: Als Aufsichtsrat in der Kieler Wirtschaftsförderungs-und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi), als Aufsichtsrat der Kiel-Marketing GmbH, als Verwaltungsrat der Theater Kiel AöR und als Verwaltungsrat der Förde Sparkasse. Ja, die Grünen sind in diesem Land bestens vernetzt.

Zum Inhalt der Forderung schreiben die Kieler Nachrichten folgendes:

Bei allen Beschlüssen und Handlungen wie Beschaffung und Veranstaltungen sind deren Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen. Lokale Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels sind an den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu orientieren.

Quelle: Kieler Nachrichten

Die Grünen wollen also Lobbyarbeit für den IPCC (umgangssprachlich „Klimarat“) in der Politik festschreiben. Darüber hinaus soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die Bevölkerung umfassend über den Klimawandel und die Maßnahmen dagegen zu informieren. Man fordert weiter die Stadt Kiel und deren Verwaltungschef auf, alles zu tun um die vom IPCC geforderte Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu erzwingen.

Als Begründung für ihre Forderungen behaupten die Grünen unter anderem in ihrer hysterisch-ideologischen Art, „Wissenschaftler“ seien sich einig, dass „zur Rettung eines gemäßigten Klimas auf der Erde nur noch zehn Jahre verbleiben“ würden. Irgendwie erinnert mich das an die Aussage der Grünen in den 80er Jahren, dass wenn nicht sofort in Deutschland auf allen Landstraßen die Geschwindigkeit auf höchstens 80 km/h und auf allen Autobahnen die Geschwindigkeit auf höchstens 100 km/h vorgeschrieben werde, es spätestens im Jahre 2000 in Deutschland keinen Wald mehr geben würde. Im Jahre 2003 erklärte dann die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne), dass das Waldsterben nun offiziell beendet und umgekehrt sei.

Wörtlich sagte Kordouni den Kieler Nachrichten, „Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte haben wir eine echte Deadline, das haben viele kognitiv noch nicht erfasst.“ Auch das ist ein typisches und leider funktionierendes Merkmal Grüner Propaganda: Jeder, der nicht ihrer Meinung ist, ist mindestens zu dumm etwas zu verstehen. Diskurs und Meinungsaustausch? Nein Danke!

Ich bin gespannt, was in 10 Jahren sein wird. Ob dann auch ein Grüner Minister das Ende der „Klimakatastrophe“ zugeben muss? Andererseits bin ich sicher, dass die Grünen bis dahin bereits eine neue Hysterie angezettelt haben. Hysterie zu verbreiten ist ja neben einem unmenschlichen Verbotswahn das Erfolgsmodell dieser politischen Partei.

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1 Antwort

  1. Ich habe den Marsch durch die Institutionen immer als etwas übertrieben angesehen. Wenn ich aber jetzt lese, wo Politiker alles mit drin sitzen, wundert mich nicht mehr, dass in diesem Land mittlerweile alles Grün geworden ist.

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