Berlin: Wahlhelfer im Gender-Wahn

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 2 Minuten
Die Stasi-Zentrale in Berlin Lichtenberg (Bild: Stasi Mediathek)

Wahlhelfer zu finden ist schwer. Ich kenne das aus der Gemeinde, in der ich wohne. Zu jeder Wahl werden händeringend Wahlhelfer gesucht.

Ein ähnliches Problem hat auch der Berliner Stadtteil Lichtenberg. Ich gebe zu, dass mir Lichtenberg bisher nur als Stützpunkt der Stasi-Zentrale bekannt war. Heute befindet sich dort ein Museum, das einen für 6,00 Euro pro Person (ein Audioguide kostet 2,00 Euro extra) unter anderem die in ihrem originalen Zustand erhaltene Büroetage Erich Mielkes zeigt. Berlin-Lichtenberg wird übrigens von einem Politiker der Linken regiert, die mit knapp 30 Prozent auch die stärkste Fraktion stellt.

Doch zurück zur Wahlhelfer-Suche. Dass die Linke völlig am Nasenring der Genderlobby hängt, ist ja so neu nicht. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass man in Berlin-Lichtenberg per Pressemitteilung „Wahlhelfende“ sucht. „Wahlhelfende“ sind doch bereits Wahlhelfer, warum sucht man die dann? Haben die sich irgendwo versteckt? Aber in diesem Moment wären sie ja keine Wahlhelfenden mehr, sondern sich versteckende Wahlhelfer.

Aber es kommt noch dümmer: Nach der Feststellung, dass für einen Wahlhelfer keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt werden, versteigt man sich zu folgendem Satz:

Die Wahlvorsteher und Wahlvorsteherinnen, die Schriftführenden sowie deren Stellvertretende werden vorab geschult.

Bezirkswahlamt Berlin-Lichtenberg

In der Denke der Genderisten, die zu blöd sind, Genus und Sexus zu unterscheiden, herrscht ja der Wahn vor, man müsse durch die *innen-Mode explizit Frauen ansprechen. Und was ist jetzt mit dem sogenannten Dritten Geschlecht? Wie das Arzteblatt berichtete, hatten sich bis April 2019 bei den Standesämtern der elf größten deutschen Städte immerhin 20 Menschen das „Dritte Geschlecht“ eintragen lassen. Diese Menschen werden durch das Lichtenberger Bezirkswahlamt eiskalt diskriminiert und ignoriert!

Und wenn Schriftführer und deren Stellvertreter geschult werden, dann sind es in diesem Moment auch keine „Schriftführende“ und „Stellvertretende“, sondern „zu Schriftführern und Stellvertretern Geschultwerdende“. Wenn man schon eine derart unverständliche Sprache benutzen will.

Was bin ich froh, dass meine Gemeinde einfach nur Wahlhelfer sucht. Da helfe ich, wie auch schon bei vielen Wahlen zuvor, gerne mit. Sollte irgendwann in meiner Gemeinde aber auch der Genderwahn ausbrechen, wird man ab diesem Zeitpunkt auf meine Hilfe definitiv verzichten müssen.

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1 Antwort

  1. Wunderbar geschrieben. Man kännte fast lachen wenn es nicht so traurig wäre.

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