Zensur umgehen mit Rutube

Voraussichtliche Lesezeit des Artikels: 4 Minuten

Immer häufiger höre ich von Freunden und Bekannten, ihr Video, welches sie auf Youtube hochladen wollten, wurde zensiert. Sei es, weil unterstellt wird, man hätte keine Rechte an der Musik im Video, sei es, weil der Inhalt politisch nicht korrekt ist, oder seien es sonstige Zensur-Gründe.

Aber auch für Menschen, die Monopolisten wie Youtube etwas entgegensetzen wollen, gibt es Alternativen. Eine davon ist die russische Plattform Rutube. Leider wird Rutube derzeit nur auf Russisch angeboten und wer die Sprache nicht beherrscht, hat ein Problem.

Ich habe hier deshalb eine kleine Anleitung geschrieben, die es auch Menschen ohne Russisch-Kenntnisse möglich macht, Videos auf Rutube hochzuladen und den entsprechenden Link dann zu verbreiten.

Zuerst ruft man im Browser die Seite rutube.ru auf. Manche Browser bieten nun an, die Seite übersetzen zu lassen. Das ist für reine Textseiten zwar eine Hilfe, auf dynamischen Seiten kann es hinderlich sein, da ein Nachladen der Übersetzung in Fehlern resultieren kann. Also besser darauf verzichten.

Wie bei Youtube auch, muss man sich einloggen bzw. einen Account erstellen. Dazu klickt man rechts oben auf den Link (siehe roter Pfeil).

Die Startseite von Rutube

Es erscheint nun ein Login-Fenster. Da wir beim ersten Besuch noch nicht registriert sind, müssen wir uns zuerst mit einer gültigen E-Mail-Adresse registrieren. Wir können uns nun über VKontakte, Facebook oder Mail.ru registrieren, oder mit der eigenen E-Mail und Passwort. Ich bevorzuge die eigene E-Mail-Adresse, denn wenn man zum Beispiel bei Facebook eine Zensur-Sperre bekommen hat, funktioniert eine Anmeldung über Facebook nicht. Zum Registrieren klickt man auf den untersten Link (siehe roter Pfeil).

Die Anmelde-Seite von Rutube

Jetzt sieht man ein neues Fenster. Im oberen umrandeten Feld gibt man seine gültige E-Mail-Adresse ein und klickt anschließend auf das blaue Feld.

Das Registrierungs-Fenster bei Rutube

Rutube verschickt nun eine E-Mail an die angegebene Adresse, die man bestätigen muss. In der E-Mail ist auch der Login-Name (die E-Mail-Adresse) und ein von Rutube vergebenes Passwort aufgeführt. Das Passwort besteht aus lateinischen Buchstaben und kann daher mit jeder Standard-Tastatur eingegeben werden. Wenn man auf den Link in der E-Mail-Klickt, wird der Account bestätigt und man wird automatisch auf Rutube eingeloggt.

Die Bestätigungs-E-Mail von Rutube

Jetzt ist man registriert und kann sein erstes Video auf Rutube hochladen. Die Startseite sieht nun etwas anders aus. Statt einem Anmelde-Link auf der linken Seite sieht man ein kleines Logo des eigenen Accounts sowie einen Link zum Hochladen eines Videos (siehe roter Pfeil).

Die Rutube-Startseite wenn man eingeloggt ist

Nachdem man auf den „Hochladen“-Link geklickt hat, erscheint eine neue Seite. Auf diese Seite kann man das Video entweder hinziehen, oder mit Hilfe des Links von seinem Rechner hochladen.

Hier kann man nun sein Video zu Rutube hochladen

Nun erscheint eine ähnliche Seite wie bei Youtube. In das erste Feld (dunkelblauer Pfeil) gibt man den Namen des Videos ein. Darunter (hellblauer Pfeil) eine Beschreibung. Es wird rechts oben über den beiden Feldern angezeigt, wie viele Zeichen man noch eingeben kann.

Der linke rote Pfeil zeigt auf die Kategorie. Diese muss man eintragen und es sollte der angegebene Text (übersetzt Film) mit dem Film-Symbol sein. Das rechte Feld kann man so lassen wie es ist, es bedeutet, dass das Video in der ganzen Welt gesehen werden kann. Wenn man auf das Feld rechts unten klickt, wird das Video zu Rutube hochgeladen und verarbeitet. Der Link zum Video ist auf der linken Seite (gelb umrandet). Sobald das Video fertig ist, kann man es unter diesem Link ansehen.

Schon hat man der Zensur und den amerikanischen Monopolisten ein Schnippchen geschlagen. Ich kenne niemanden, dessen Video bei Rutube zensiert worden wäre. Selbst wenn man aus welchen Gründen auch immer auf Youtube nicht verzichten will, ein Backup bei Rutube kann nie schaden, falls einen die Zensurkeule doch einmal trifft.

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