Linksfaschisten blockieren Lesung von CDU-Politiker

Voraussichtliche Lesedauer des Artikels: 2 Minuten

Der CDU-Politiker und ehemalige Bundesminister Dr. Thomas de Maizière wollte letzten Montagabend während des Göttinger Literaturherbstes aus seinem Buch „Regieren“ lesen.

Der Politiker bietet dem Leser in seinem Buch Innenansichten der Macht und erklärt anhand zahlreicher Beispiele aus seiner Amtszeit, wie wir regiert werden. Er beschreibt dabei Institutionen, Strukturen, Rollen und Krisen, sowie den Regierungsalltag mit Lobbyisten, Bankern und Unternehmern. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag in einer Zeit zunehmender Entfremdung zwischen Teilen der Gesellschaft und ihren gewählten Repräsentanten.

Leider konnte die Lesung nicht durchgeführt werden, da Faschisten aus dem extrem linken Lager sämtliche Zugänge zum Alten Rathaus in Göttingen, wo die Lesung stattfinden sollte, blockierten. Es ist ein Hohn, dass sich die Gegner von Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung „Antifaschistische Linke“ nennen, denn Andersdenkende zu blockieren und zu hindern, ihre Meinung zu äußern, ist nichts weiter als gelebter Faschismus.

Wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete, sagte Johannes-Peter Herberhold, Geschäftsführer des Literaturherbstes zu den wartenden Gästen, „Niemand habe damit gerechnet“. Weil die Polizei die Durchführung der Lesung „für zu gefährlich“ einschätzte, müsse man sich „der Gewalt beugen“ und die Lesung absagen.

Grund für den gewaltsamen „Protest“ sei es gewesen, dass „Thomas de Maizière und seine Partei eine besondere Verantwortung für die Waffenlieferungen, unter anderem an die Türkei, haben“, so ein Sprecher der Demonstranten. Laut der HNA reagierten die Gäste der ausverkauften Veranstaltung mit Unverständnis. Ein Besucher sagte: „Ich bin schockiert, wie die Antifa diese wunderbare Veranstaltung torpediert. Ich habe absolut kein Verständnis für den Protest. Das ist unmöglich, das ist kriegerisch“.

Während der Blockade kamen aus einem Lautsprecher auf dem Marktplatz Schüsse und Sirenen, um das Ansinnen der Antidemokraten lautstark zu untermalen.

Ganz nachgeben will de Maizière dem ultralinken Terror nicht. Er kündigte einen Ersatztermin für seine Lesung an, allerdings an einem Ort, der besser vor Übergriffen geschützt sei.

Vielleicht sollten manche Leute sich ein Zitat von Evelyn Beatrice Hall zu Herzen nehmen: „Ich bin nicht einverstanden mit dem, was Sie sagen, aber ich würde bis zum Äussersten dafür kämpfen, dass sie es sagen dürfen.“

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  1. Wieso muss das Wort Faschist inflationär gebraucht werden?

    • Wie soll man Faschisten sonst nennen? Ich weigere mich, Faschisten egal welcher politischen oder religiösen Richtung als „Aktivisten“ zu verharmlosen.

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