Wie ZDF und WDR den Gebührenzahlern den Mittelfinger zeigen

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Letzte Änderung des Artikels am 11. August 2021 von Aranita

Umfrage zum Gendern beim ZDF

Alle seriösen Umfragen zum Thema Gendern haben eines gemeinsam: Mindestens zwei Drittel aller Befragten lehnen Gendersprache in Rundfunk und Fernsehen ab. Bei einer Umfrage des ZDF entschieden sich sogar 71 Prozent der Befragten gegen diskriminierende Gendersprache.

Aber sind diese Umfrageergebnisse ein Grund, bei den Öffentlich-Rechtlichen Anstalten umzudenken und die Wünsche ihrer Finanziers, der Gebührenzahler, zu berücksichtigen? Im Gegenteil. Man zeigt der Mehrheit der Zuschauer den virtuellen Mittelfinger. Was interessieren diese Anstalten Mehrheiten, wenn es wichtiger ist, die Menschen zu erziehen. Im ZDF findet dieses unsägliche Gendergestotter immer mehr den Weg auch in Sendungen, die man früher noch als „seriös“ bezeichnen konnte. Wenn in irgendwelchen Talkshows Gendergestottert wird – nun ja. Was erwartet man schon von diesen Propagandasendungen. Mittlerweile wird aber – zumindest beim ZDF, beim Deutschlandfunk und beim WDR – immer häufiger auch bei Nachrichtensendungen und Berichten herumgestottert, was das Zeug hält.

Unerträglich ist das zum Beispiel beim ZDF-Morgenmagazin. Dort wird man ja auch schon länger durch diese Texte aufblähende „innen“-Mode gequält, aber in letzter Zeit stottert man auch bei Nachrichten immer häufiger und quält damit die Zuschauer. Ministerpräsidenten werden dann zu „Ministerpräsidenten – hicks – innen“, manche verschandeln das Wort sogar zu „Minister – hicks -innen -präsidenten – hicks – innen“.

Die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten haben auf Anfrage immer behauptet, man stelle es den Sprechern oder Redakteuren frei, ob sie korrektes Deutsch oder diskriminierendes Gendergestotter verwenden wollen. Diese Aussage muss man nun in einem anderen Licht sehen, man könnte sie – zumindest was den WDR betrifft – auch aus Lüge bezeichnen.

Wie der Verein Deutsche Sprache auf Twitter schrieb, will man beim WDR erzieherisch wirken und „Einfluss auf die Veränderung des Sprachgebrauchs“ nehmen. Wörtlich schrieb der WDR in seiner Mitarbeiterzeitschrift „WDR Fünkchen“ vom Juli 2021 auf Seite 20: „Sprache bildet gesellschaftliche Strukturen ab und ist wandelbar. Als Medienhaus nehmen wir mit unseren Texten Einfluss auf die Veränderung des Sprachgebrauchs – und prägen damit auch die Wahrnehmung von gesellschaftlicher Vielfalt“.

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Übrigens hat sogar das Haus- und Hofblatt der Grünen, die taz, festgestellt, dass Gendern diskriminiert. In einem durchdachten und sachlichen Artikel schrieb das Blatt: „Die angeblich diskriminierungsfreie Sprache ist nicht nur antifeministisch und sexistisch, sie ist auch diskriminierend. Die Sprache absichtlich zu verkomplizieren bedeutet zwangsläufig auch, die Hürde höher zu legen und Andere aus dem Diskurs auszuschließen“. Eine erfreuliche Ausnahme ist hier der Bayerische Rundfunk, der zwar eher halbherzig aber besser als gar nicht, zumindest Gendersterne und ähnlichen Unsinn nicht mehr in seinen Berichten akzeptiert (siehe dieser Bericht).

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