Purer Sexismus: Auswärtiges Amt fordert Umerziehung für Männer

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Manchmal hat man das Gefühl, dass es in manchen Behörden Mitarbeiter gibt, die sich den ganzen Tag nur damit beschäftigen, welchen Unsinn sie verbreiten können, um ihr Gehalt zu rechtfertigen. Ein Beispiel dafür ist die Gleichstellungsbeauftragte des von Heiko Maas (SPD) geführten Auswärtigen Amtes, Claudia Böhm und ihre sechs natürlich ausschließlich weiblichen Mitarbeiter. Sie hat eine Liste erstellt, in der aufgeschrieben ist, wie sich Männer zu verhalten haben. Das berichtete die Bild-Zeitung.

Unter anderem sollen die Männer diskriminierende Gendersprache verwenden und mehr Emotionen zulassen. Der angebliche Grund dafür ist, dass Männer grundsätzlich „privilegiert“ seien. Und nicht nur das: Männer hätten grundsätzlich „unbewusste Vorurteile“ im Kopf. Damit würden sie Frauen daran hindern, Karriere zu machen.

Jetzt einmal abgesehen davon, dass sich das Auswärtige Amt sieben weibliche Gleichstellungsbeauftragte leistet und schon damit das Gefasel des angeblichen Privilegs von Männern Unsinn ist: Ein deutsches Gericht, das Verwaltungsgericht Arnsberg, urteilte, dass ein Mann den Job des Gleichstellungsbeauftragten nicht ausüben darf, nur weil er ein Mann ist. Mit Urteil vom 14. August 2013 hat die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Arnsberg entschieden, dass dem Kläger ein Anspruch auf diesen Job nicht zustehe. Das Landesgleichstellungsgesetz bestimme ausdrücklich, dass als Gleichstellungsbeauftragte eine Frau zu bestellen sei. Solche Fakten werden von den weiblichen Sexisten gerne unterschlagen.

Das Gleichstellungsbüro des Auswärtigen Amtes will mit der Kampagne „Zeichen Setzen“ für mehr „Diversität“ im Auswärtigen Dienst sorgen, wie die Bild-Zeitung schrieb. Diese Propaganda-Kampagne soll ein Jahr lang, bis März 2022, dauern. Monatlich will man, wie Tichys Einblick zitierte, „verschiedene Beiträge zum Thema Gleichstellung veröffentlichen. Dabei wollen wir gemeinsam nachdenken, zuhören, diskutieren, Fragen stellen und vielleicht auch ein paar Antworten finden“.

Nur durch die acht Verhaltensregeln für Männer, die man sich für den Monat August ausgedacht hat, würde man eine „lückenlose Gleichstellung“ und „mehr Freiheit“ erreichen. Die Regeln im DIN-A-3-Poster-Format sollen sich die Männer im Auswärtigen Amt ausdrucken und in ihrem Büro aufhängen. Die Bild-Zeitung bringt diese Aktion auf den Punkt: „Die Behörde greift hier massiv in die Privatsphäre der Mitarbeiter ein. Denn: Männer werden pauschal als unreflektierte Sexisten dargestellt, die angeblich Frauen unterdrücken und sich nicht um ihre Familie kümmern.“

Spannend, dass kaum jemand diesen Sexismus aufgreift. Man stelle sich nur vor, jemand hätte eine ähnliche Aktion gegen Frauen gemacht. Der Aufschrei wäre sicher unübersehbar. Wenn es aber gegen Männer geht, scheinen mittlerweile alle Dämme gebrochen zu sein und außer der Bild-Zeitung scheint das auch kaum jemand zu stören.

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